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Read PDF Die wunderbare Welt der Chemie in interessanten Versuchen (German Edition)

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Wilhelm Schneider. Schneider sollte noch eine wichtige Rolle bei der Ausarbeitung von Ferraniacolor spielen, doch das erste fremde Filmmaterial auf der Basis des Agfacolor-Verfahrens war schon im Jahre der Gevacolor Positivfilm der damaligen Gevaert Photo-Producten N. Ein Jahr darauf folgte ein entsprechender Gevacolor Negativfilm. In diesen Filmen steckten auch einige Entwicklungsarbeiten von Gevaert selber, aus denen einige Patente hervorgegangen waren, denn Gevaert war schon vor dem Kriegsausbruch an der Farbfotografie interessiert gewesen.

Was die modernen Mehrschichtenfilme mit Farbentwicklung betraf, experimentierte man in Mortsel allerdings mit Kodachrome. Bis wurden in Frankreich die meisten Spielfilme auf Gevacolor aufgenommen und kopiert. Der Spiegel behauptete damals Film Daily 8. Kopiert wurde auf Agfacolor Positivfilm. Technisch interessant am ersten Ferraniacolor Negativfilm bis war die auf Dr. Es war kein Negativ, sondern Reversable, also Umkehrfilm. Die Empfindlichkeit war mit ganzen vier ASA angegeben. Also ein sehr lichtschwaches Material.

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Diese waren nun ein getreues Abbild von Agfacolor.

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Jedenfalls soll Angsts Farbfilm durch Kriegseinwirkung vernichtet worden sein. Sein verbesserter Nachfolger Typ 9. Positiv Typ 7. Die Belieferung der sowjetischen Filmstudios und Dokumentarfilmer hatte Vorrang. Da der Direktor der Kopieranstalt Exner diese Ursache energisch bestritt, erhielt Mondi zwei Negativfilme verschiedener Emulsionsnummern zu einem Entwicklungstest.

Diese Nummern sind jetzt fast 2 Jahre alt. Nach weiteren Schwierigkeiten wurde der zu einem Drittel fertige Film abgebrochen. Die Farbe blieb auch nicht nur Requisit … sie wurde hier zum ersten Male dramaturgisch eingesetzt. Farbkippen, der Verf. Erich Zanders Bauten vermitteln den orientalischen Zauber in erstaunlicher Echtheit.

Der Zusammenklang von Form und Farbe ist vollendet. Sie waren im Interesse ihrer internationalen Auswertung in Co-Produktion mit der bis dahin unbekannten schwedischen Produktionsfirma Pandora gedreht worden — dahinter steckte der westdeutsche Filmkaufmann Erich Mehl. Der Guckkasten ist vorbei. Mark gekostet. Lediglich Dr. Schneiders das wichtige Farbwissenschaftliche Laboratorium leitete. Klasse aus. Die wichtigsten Fortschritte bei den Wolfener Agfacolor-Materialien waren der Wegfall der Gelbfilter-Zwischenschicht durch Einlagerung gelben Filterfarbstoffs in die blauempfindliche oberste Filmschicht beim Positivfilm Typ 5 und die hohe Empfindlichkeit bei den Negativfilmen B und G gewesen.

Gerade die Filme der letzten Jahre unter dem alten Warenzeichen hatten zumeist leuchtende Farben, die sich vom eher pastellfarbenen Charakter der Leverkusener Agfacolor Filme unterschieden. Es bildeten sich viele kleine Filmgesellschaften.


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